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LUFT-WASSER-WÄRMEPUMPE ALS UNABHÄNGIGE WÄRME- UND KÄLTEQUELLE ODER EINE HYBRIDKOMBINATION MIT EINEM VORHANDENEN HEIZKESSEL?

Heutzutage wird der Auswahl der richtigen und effizienten Wärmequelle im Haus immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet. Die ständig steigenden Kosten von traditionellen Brennstoffen und das immer schnellere Lebenstempo veranlassen uns zur Suche nach Geräten, die ein Gebäude nicht nur kostengünstig beheizen oder kühlen, sondern auch den Zeitaufwand für ihren Betrieb auf ein Minimum reduzieren. Der deutliche Vorteil der neuen Wärmequellen liegt auch im Preis und der Amortisationszeit der Investition im Vergleich zu billigen traditionellen Festbrennstoffkesseln.

Zur praktischen Veranschaulichung der Rentabilität von Investitionen in neue Wärmequellen werden wir verschiedene Konfigurationen des Einsatzes von Wärmepumpen analysieren, abhängig von der Phase, in der sich eine bestimmte Investition zum Zeitpunkt der Entscheidung befindet: ob es sich um die Entwurfs- oder Rohbauphase oder die Betriebsphase handelt (wenn das Gebäude also bereits bewohnt wird).

Entwurfsphase – Luft-Wasser-Wärmepumpen

Wenn Sie sich noch in der Planungsphase der Investition für eine Heizungstechnik entscheiden, ist aufgrund des geringeren Wärmebedarfs moderner Gebäude und zunehmend attraktiverer Investitionskosten eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die beste Lösung. Im Gegensatz zu Bodenpumpen erfordern Luft-Wasser-Pumpen keinen Eingriff in die Grundstücksstruktur.

Bei Einfamilienhäusern mit einer Wohnfläche von weniger als 150 qm mit einer 4-Personen-Familie reicht in den meisten Fällen eine 8-kW-Wärmepumpe aus. Dadurch werden sowohl thermischer Komfort als auch die Versorgung mit Warmwasser gewährleistet. Die Investitionskosten bei einer solchen Pumpe können sogar doppelt niedrig sein wie bei einer Bodenpumpe! Was den Betrieb einer Luft/Wasser-Pumpe betrifft, können (müssen aber nicht) geringfügig höhere Kosten anfallen.

Wenn ein Gebäude einen überdurchschnittlich hohen Heizenergiebedarf hat, zum Beispiel aufgrund seiner spezifischen Nutzung, reicht es aus, Pumpenmodelle mit 10, 12 oder 14 kW in derselben Produktklasse einzusetzen, um den höheren Bedarf problemlos zu decken.

Praktisch jede angebotene Wärmepumpe hat eine modulierende Heizleistung und ist mit einer zusätzlichen Spitzenwärmequelle, z.B. einer 6 kW-Elektroheizung, ausgestattet.

Der Einsatz einer Wärmepumpe bietet den Benutzern vor allem einen großen Komfort, da Sie sich weder um den Kauf von Brennstoff kümmern noch an die obligatorische Reinigung des Heizkessels oder die Lagerung des Brennstoffs denken müssen. Große Einsparungen sind bereits in der Bauphase des Hauses erzielbar. Die Luftwärmepumpe braucht zusammen mit dem Brauchwasserspeicher weniger als 1qm Fläche und hat dabei immer häufiger ein attraktives Design. Es besteht also keine Notwendigkeit für die Schaffung eines großen Heizungsraums. Anstelle eines Heizungsraumes kann diese Fläche zu anderen Zwecken genutzt werden. Oder Sie verzichten vollständig darauf und senken damit die Baukosten.

In einem mit einer Wärmepumpe ausgestatteten Haus kann auch auf einen teuren Rauchabzug verzichtet werden. Es entstehen Ihnen zudem keine Kosten im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Gasanschlusses oder der Errichtung eines Tanks für Gas, Öl oder feste Brennstoffe am Haus.

Die Investition in eine Luftwärmepumpe reduziert auch die Kosten für die Aufrechterhaltung des thermischen Komforts bei Verwendung einer Fußbodenheizung.

Bestehendes Haus – Hybridkesselanlagen

Das oben beschriebene Beispiel betrifft eine Musteranwendung einer Wärmepumpe in einem modernen, neu errichteten Haus. Aber was können Sie tun, wenn Sie in einem bestehenden Haus den Wohnkomfort verbessern und die Heizkosten senken wollen, obwohl in der Planungsphase keine Wärmepumpe vorgesehen war?

Die Grundfrage lautet: Wie hoch ist der tatsächliche Bedarf an Heizenergie in einem Gebäude und kann er reduziert werden? In einigen Fällen ist es notwendig, vor dem Austausch der Zentralheizungsanlage eine thermische Modernisierung des Gebäudes durchzuführen (Fensteraustausch, Isolierung von Wänden, Decken usw.). Diese Maßnahmen führen nicht nur zu einer Reduzierung des Wärmebedarfs des Gebäudes, was sich direkt in niedrigeren Heizkosten bemerkbar macht, sondern ermöglichen auch eine echte Anpassung der erforderlichen Leistung der Heizgeräte. Wenn Sie Ihre Heizungsanlage modernisieren, können Sie beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer geringeren Leistung als der des bisher genutzten Heizkessel anschaffen. Dies führt zu geringeren Investitionskosten einerseits und geringeren Betriebskosten andererseits.

Es gibt jedoch Investitionen, bei denen ein kompletter Wechsel von einer Heizquelle zu einer Wärmepumpe aufgrund der hohen Investitionskosten wegen der Schwierigkeiten bei der Anpassung des Gebäudes nicht kosteneffizient ist. In diesem Fall sollten Sie einen Hybrid-Kesselraum in Betracht ziehen: Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer vorhandenen Wärmequelle. Eine solche Lösung bringt geringere Betriebskosten und mehrere Umweltvorteile.

Das von uns analysierte Haus wurde vor 30 Jahren gebaut, hat eine Fläche von 300 qm und ist mit einem Ölkessel ausgestattet, der bei einer Berechnungstemperatur von -20°C oft einen Heizleistungsbedarf von mehr als 20 kW hat. Während der kalten Jahreszeit kann der Ölverbrauch bis zu 4500 l/Jahr betragen. Eine 14 kW-Wärmepumpe sollte 100 % des Energiebedarfs des Gebäudes bis zu einer Außentemperatur von etwa 0°C decken. Bei niedrigeren Temperaturen in Hybridkesselanlagen wird z.B. ein Ölkessel als Heizungshilfe aktiviert.

Die neuesten Temperaturmessungen in der 3. Klimazone zeigen, dass die Außentemperatur nur für etwa 1500 Stunden pro Jahr, d.h. 17%, unter 0°C fällt. Für den überwiegenden Teil des Jahres ist daher eine wesentlich billigere und ökologischere Wärmepumpe die Quelle für die Beheizung des Gebäudes.

Die Kombination eines Öl-, Gas- oder Öko-Knorpelkohlenkessels mit einer Wärmepumpe kann Ihre jährlichen Heizkosten erheblich senken und im Falle von Festbrennstoffkesseln schlicht Ihren Komfort erhöhen.

Es gibt mehrere Faktoren, die die Investitions- und Betriebskosten von Wärmepumpen beeinflussen. Dabei ist nicht nur der Heizleistungsbedarf, sondern auch die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage zu berücksichtigen. Je niedriger sie ist, desto billiger wird die Wärmepumpe im Betrieb. Der tatsächliche Verbrauch von Brauchwarmwasser und z.B. der Anschluss der gesamten Anlage an einen vorhandenen Heizkessel mit Wassermantel oder an Sonnenkollektoren kann sich ebenfalls zusätzlich auf die Rentabilität der Investition auswirken. Der korrekte Anschluss einer solchen Anlage und die mögliche Modernisierung des Heizsystems des Gebäudes ist entscheidend für den effizienten und kostengünstigen Betrieb des gesamten Systems.

Zusammenfassung

Der Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Hausheizung und Warmwasserbereitung ist eine gute Lösung, und zwar sowohl dann, wenn sich die Investition erst in der Planungsphase befindet, als auch wenn das Haus bereits gebaut worden ist. In beiden Fällen werden die Betriebskosten erheblich reduziert. Bei neuen Projekten kann sich dies auf die Rentabilität der Investition auswirken. Hybridheizsysteme können im Hinblick auf Ökonomie, Ökologie und Nutzerkomfort als vorteilhafte Lösung für die Heizungsmodernisierung angeboten werden.

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